Basisklausur - Bestandsaufnahme

1. Überblick verschaffen

Die Basisklausur beginnt mit einer Bestandsaufnahme. Die Bestandsaufnahme zielt einmal auf den Unternehmenskontext ab, um konkrete Handlungsfelder frühzeitig erkennen zu können. Die Bestandsaufnahme zielt zum Zweiten darauf ab, die Zusammenarbeit mit betrieblichen Akteuren und Interessengruppen kritisch zu reflektieren.


2. Status Mitbestimmung

In der dritten Phase der Bestandsaufnahme entwickelt der Betriebsrat, inwieweit umfassende und rechtzeitige Informationen übermittelt werden, welchen Stellenwert die betriebliche Mitbestimmung hat und in welcher Form aus Handlungsfeldern institutionalisierte Mitbestimmung geworden ist. Abgeschlossen wird dieses Modul mit einer Bewertung des Mitbestimmungsprozesses.


3. Potenziale und Risiken

Im nächsten Schritt werden die Stärken und Schwächen des Betriebsrates ermittelt, um anschließend ein Blick auf die Kompetenzen der einzelnen Betriebsratsmitglieder sowie des gesamten Gremiums.
Dieses Modul wird mit einer „Betriebsrats-Landkarte“ abgeschlossen. Die „Betriebsrats-Landkarte“, in der aktuelle Schwerpunkte und ihre Folgen kritisch reflektiert werden.


4. Werte und Normen

Im vierten Modul konzentrieren wir uns auf Werte und Normen. Betriebsratsarbeit ist ein Ehrenamt, das mit viel eigener Motivation, Engagement und Herzblut ausgekleidet wird. Umso wichtiger ist es, die eigenen Werte und die Werte der anderen Betriebsrät*innen zu kennen.
Neben den Werten ist Vertrauen ein Basispfeiler guter Betriebsratsarbeit.

Um Belastungen auf die Spur zu kommen, bedienen wir uns einer Matrix, in dem wir versuchen, die Team-Energie zu strukturieren. Wir analysieren mögliche Störungen, folgen Tendenzen, die zur Resignation führen könnten und stellen fest, was uns Spaß macht und uns produktiver werden lässt.

Abschließend analysieren wir, wie unsere Sitzungen verlaufen und schätzen ihre Qualität ein.

Dauer: 2,5 Tage

Stand: 09.10.2021