Arbeits- und Gesundheitsschutz im Blick internationaler Organisationen

Der Arbeits- und Gesundheitsschutz ist das Handlungsfeld mit dem ich beginne (1):

Luxemburger Deklaration

Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) umfasst alle gemeinsamen Maßnahmen von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Gesellschaft zur Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz.

Dies kann durch eine Verknüpfung der Verbesserung der Arbeitsorganisation und der Arbeitsbedingungen, der Förderung einer aktiven Mitarbeiterbeteiligung und der Stärkung persönlicher Kompetenzen erfolgen.

 

ILO

Das europäische Arbeitsschutzrecht orientiert sich an dänischen, schwedischen, norwegischen und niederländischen Gesetzen und am Abkommen Nr. 155 "Übereinkommen über Arbeitsschutz und Arbeitsumwelt" der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO).

„Gesundheit ist nicht nur das Freisein von Krankheit oder Gebrechen, sondern ... (beinhaltet) auch die physischen und geistig-seelischen Faktoren, die sich auf die Gesundheit auswirken und die im unmittelbaren Zusammenhang mit der Sicherheit und der Gesundheit bei der Arbeit stehen.“

 

WHO

Der Gesundheitsbegriff der World Health Organization (WHO):

Gesundheit ist der Zustand „vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens“ und nicht „das Freisein von Krankheiten und Gebrechen“.

In der WHO-Ottawa-Charta von 1987 steht:

„Gesundheit ist die Fähigkeit und die Motivation, ein wirtschaftlich und sozial aktives Leben zu führen“ sowie ihre Umwelt meistern bzw. verändern zu können.“

Stand: 09.10.2021